HMS Rodney (29) Meng Model PS-001

Bausatzvorstellung Royal Navy Battleship H.M.S. Rodney (29) in Maßstab 1/700 von Meng Model.

Die HMS Rodney war ein Schlachtschiff der Royal Navy. 1927 wurde es als erstes von zwei Schiffen der Nelson-Klasse in Dienst gestellt und nach seinem Einsatz im Zweiten Weltkrieg 1948 abgewrackt.
Die Rodney, nach George Brydges Rodney, 1. Baron Rodney benannt, dem Sieger in der Seeschlacht bei Kap St. Vincent, wurde im Dezember 1922 bei Cammell Laird in Birkenhead auf Kiel gelegt. Schiffstaufe und Stapellauf waren im Dezember 1925. Die Indienststellung war im November 1927.
Von der Indienststellung bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Rodney Teil der Atlantikflotte oder der Home Fleet.
Am 9. April 1940 beschädigten deutsche Flugzeuge bei der Insel Karmøy (Norwegen) die Rodney. Eine 500-kg-Bombe durchschlug das Panzerdeck, ohne zu explodieren. Am 13. September 1940 wurde das Schiff von Scapa Flow nach Rosyth verlegt, um gegen die erwartete deutsche Invasion im Ärmelkanal zu operieren.
Im Januar 1941 nahm sie an der vergeblichen Jagd auf die deutschen Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau teil.
Am 26. Mai schloss sie sich mit der King George V zum Gefecht gegen die Bismarck zusammen. Am frühen Morgen des 27. Mai griffen beide Schiffe gemeinsam mit den Kreuzern Norfolk und Dorsetshire die Bismarck an.

Quelle und weitere Infos bei Wikipedia

Heute geht es um einen Plastikmodellbausatz des HMS Rodney (29) von Meng Model in einem Maßstab 1/700. Mit diesem Bausatz betritt der Hersteller ein Neuland für sich. Weil bis jetzt war der Meng Model ein begriff für die Flugzeug- und Militärmodellbauer. Schauen wir mal ob der erste Schiff als Bausatz genau so gut wie die Panzerbausätze von Meng.

In einem großem (435 x 145 x 65 mm) stabilem Karton finden wir 10 Spritzgussrahmen und 6 Teile für den Deck und Rumpf, Bauanleitung, Bemalungsplan mit Historischen Hintergrund, eine Aufkleber und Ständer für Modell.

Alle Teile sind sauber gegossen und weisen kaum Grat auf. Sinkstellen gibt es nicht. Viele Teile sind in farbigem Kunststoff ausgeführt, was meine Meinung nach, für den Anfänger vorteilhaft ist. Das Schiff lässt sich in zwei Varianten bauen: Wasserlinie oder mit Vollrumpf.

 

Die schwarz/weise Anleitung ist in Prinzip in großes Blatt Papier der mehrfach gefaltet ist und hat sich als absolut unpraktisch erwiesen. Alle angaben in der Bauanleitung sind in drei Sprachen, chinesisch, englisch und russisch. Die schwarz/weis gehaltene Bemalungsplan ist alles andere als Hilfreich, mann soll sich die genauere Farbinformationen am besten selbst organisieren.

 

Alle Farbangaben beziehen sich auf das Farbsystem von AK-Interactive.

 

Der beigefügte Aufkleber mit Flaggen und Schrift für den Modellständer eignet sich nur für die Anfänger.

 

Spritzling A mit Schornstein, diversen Aufbauten und Rettungsbooten.

 

Zwei mal vorhandene Spritzling B ist bestückt mit 152mm Türmen und beiden Entfernungsmesser.

 

Spritzling C liegt drei mal bei und bietet die Teile für drei Türme mit 406mm und weiteren sechs 120mm Kanonen. Die Kanonenrohre des Hauptkalibers besitzen ein von vorne offenes Lauf.

 

Spritzling D mit weiteren Deckaufbauten.

 

Schiffsschrauben finden wir auf dem Spritzling E der schon passend gefärbt ist.

 

Spritzling F mit Schraubenwellen in passende Farbe.

 

Hauptmast und Oberteil des Schornsteines sind auf dem Spritzling G platziert.

 

„Holz“ Deck besteht aus zwei Teile FD und MD und weist schöne Struktur auf. Die Ankerkette ist sehr gut wiedergegeben und ist auf dem vorderem Teil mit angegossen.

 

Der Deck selbst ist aus einem Teil (SD) mit Barbetten und Wellenbrecher.

 

Oberteil des Rumpfes (Teil BD) mit vielen filigranen Teilen.

 

Das zweites Teil des oberes Rumpfes – Teil WL.

 

Teil BT ist das unterteil des Rumpfes.

 

Modellständer wird als Teil ZD bezeichnet.

 

So eindeutig lässt sich dieses Bausatz nicht zuordnen. Der HMS Rodney von Meng Model ist ein sehr einfach zu bauendes Modell dank Steckbauweise was sehr gut für Anfänger ist. Aber der Preis von rund 40 Euro ist nicht Anfänger tauglich. Für einen Profi bietet der Bausatz einen guten Ausgangsbasis  für weitere umbauten. Wünschenswert währe ein farbiges Bemalugsplan, Farbangaben  bezogen auf weitere weit verbreiterte Farbsysteme wie z.B. Tamiya oder Humbrol und ein Zeichnung für die gesamte Takelage.