Review I-16 Typ 24 ICM 48097

Review I-16 Typ 24 in Maßstab 1/48

Plastik Modellbausatz Review I-16 Typ 24 – die meist gebaute Version aus Polikarpov’s I-16 Familie. Die ersten Kampfeinsätze erlebte der I-16 in Spanien wo er sich erfolgreich gegen die deutschen Bf.109 behaupten könnte. Das war der Haupt-Jäger  des sowjetische Luftwaffe zum beginn des Großen Vaterländischen Krieg im Jahre 1941. Der I-16 in seine verbesserte Ausführung als Typ-24 war damals schon unterlegen dem Bf.109-E und müsste schwere Verluste leiden. Nichts desto trotz, dank gute Taktik von einigen sowjetischen Piloten wurden mehrere Siege, in Luftkämpfen, erreicht. Einige von I-16 Piloten bekamen die höchste Auszeichnung „Held des Sowjet Union“. Eingesetzt wurde der I-16 noch bis 1943 bis die von modernen Jagdflugzeugen wie „Yak“ und „La“ ersetzt wurden.

 

Heute möchte ich Ihnen einen I-16 Typ 24 Modellbausatz vorstellen der vor paar Monaten, von ICM, auf dem Markt gebracht wurde.

Die Verpackung ist sehr stabil ausgelegt und bietet guten Schutz für den Inhalt. Alle Spritzlinge sind in eine Tüte eingepackt, die Klarsichtteile separat verpackt und bestehen Transport ohne Schäden. Die 90 Bausatz-Teile sind auf zwei aus grauem Plastik und ein aus Transparenten verteilt. Dazu kommen noch die Bauanleitung und Decalbogen.

 

Die 12-Seitige Bauanleitung ist gut und verständlich aufgebaut und führt uns mit 24 Arbeitsschritten zu dem fertigem Flugzeug.

 

Insgesamt vier Markierungsvarianten werden von ICM angeboten. Die finden wir auf zwei letzten Seiten des Bauanleitung. Die Farbangaben sind nach Revell und Tamiya Farbsystem angegeben. Ist auch eigentlich ausreichend.

 

Die Decal’s sind sauber gedruckt und enthalten zu den Markierungsvarianten noch ein paar Technische Hinweise. Der Trägerfilm scheint mir etwas dich zu sein aber ich möchte dazu jetzt keine aussage treffen.

 

Auf dem Spritzling A befindet sich fast den ganzen Flugzeug. Beide Rumpfhälften, Tragflächen, Propeller, Schottwand und vordere Motorabdeckung mit offenen Lufteinlässen für die Motorkühlung. Alle Teile sind absolut sauber gespritzt, Sinkstellen oder andere Produktions-defekte sucht man vergebens. Vorhandene Blechstösse sind sehr fein dargestellt, genau so wie die Nieten. Auswurfmarkierung  wurden von ICM so geschickt platziert das nach dem Zusammenbau sieht man nichts davon.

 

Der Spritzling B bietet uns die Teile für Höhen- und Seitenleitwerk, einen gut detaillierten Triebwerk, seitliche Motorabdeckungen und Cockpit. Alle im Original mit Stoff bespannte bereiche weisen im Modell realistischen Durchhang. Der Cockpit ist, aus meiner Sicht, sehr gut detailliert ohne das es mit vielen kleinen Teilen unnötig überladen wird. Das gleich gilt für den Motor, schade nur das der unter den Verkleidungen verschwindet. Alle Leitwerke bleiben nach dem Zusammenbau beweglich was das Modell realistischer erscheinen lässt. Nur die zweigeteilte Räder habe ich nicht ganz verstanden. Interessante Lösung für Instrumentenbrett bietet uns ICM an. Instrumentenbrett wird aus zwei Teilen zusammen gesetzt. Vordere Teil, aus grauem Plastik, wird auf die dahinter liegende, aus Transparentem, drauf geklebt. Dadurch sollte die Bemalung erleichtert werden und gleichzeitig das realistisches aussehen verbessert.

 

Der Spritzling D (und wo ist eigentlich Spritzlig C? Kommt der bei dem nächsten Bausatz?) aus klarem Material beinhaltet die Windschutzscheibe, zweites Teil von Instrumentenbrett, Zielvorrichtung und Navigationslichter für Tragflächen. Die Windschutzscheibe ist absolut durchsichtig und ohne schlieren.

 

Der I-16 Typ 24 von ICM ist ein gelungenes Modell. Der Bausatz kann jedem Modellbauer mit wenig Erfahrung empfohlen werden.

Review I-16 Typ 24 ICM 48097 wurde von Der Sockelshop gesponsert. Vielen Dank!

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