Review Su-76i Dragon 6838

Review Su-76i soviet self propelled gun in Maßstab 1/35

Modellbausatz Review Su-76i – sowjetische Selbstfahrlafette auf Basis von Panzer III. Entscheidung über die Serienfertigung von 76-mm Sturmgeschütz auf Basis von Panzer III fiel am 3 Februar 1943. Zur diesem Zeitpunkt hatten die Sowjets etwa 300 erbeutete Panzer III und StuG III. Bewaffnet wurde die Su-76i mit eine 76,2-mm S-1 Kanone. Und schon am 20.03.1943 erfolgte die offizielle Indienststellung von Su-76i auch Su-76 (S-1) genannt. Zur Anfang hatte nur jedes drittes Fahrzeug eine Funkanlage, ab Mai 1943 war in jedem Sturmgeschütz ein 9-R Funkgerät verbaut. Ab Juli 1943 bekam die Su-76i einen Schutzschild vor der Kanonenmaske und zwei zusätzliche, außen liegende, Kraftstofftanks. Die Produktion wurde ende November 1943 eingestellt. Insgesamt wurden 201 Su-76i hergestellt 20 davon als Befehlsfahrzeuge. Ab Anfang 1944 wurden alle noch vorhandene Fahrzeuge an die Ausbildungszentren übergeben. Da waren die noch bis ende 1945 vorhanden. Die einzige bis Heute gebliebene und weitgehend im einem Original zustand erhaltene Su-76i befindet sich in Sarny/Ukraine. Hier ist die Walkaround von diese Su-76i.

Der Plastikbausatz von Dragon kam 2016 auf den Markt. Bis dato könnten wir nur auf die mehr oder weniger teuere Umbausätze aus Resin zurückgreifen. In einem recht großem Schachtel finden wir zehn Spritzgussrahmen, die untere Wanne, eine Platine mit Ätzteile und die DS-Kette. Tatsächlich neu ist nur der Spritzling E mit Teile für Su-76i, alle andere kennen wir schon von T-34, StuG III, Panzer III und IV. Nichtsdestotrotz bleibt die Spritzgussqualität auf dem höchstem Niveau. Und es bleibt noch jede Menge an Teile für unsere Restekiste übrig. Hier ist Dragon seinem Moto „kauf drei bau vier“ treu geblieben 🙂

 

 

Die für Dragon typische, schwarz/weiße, Bauanleitung ist gut strukturiert. Auf eventuell vorhandene Fehler habe ich die Anleitung nicht untersucht. Die Bemalungsplan für sechs Markierungsvarianten finden wir auf der letzte Seite. Die Farbangaben basieren sich auf Gunze Farbsystem.

 

Die Abziehbilder stammen von Cartograf, was ein Begriff für die gute Qualität ist.

 

Schauen wir uns jetzt die Plastikteile von Su-76i an.

Zwei mal vorhandene Spritzling A (StuG III G) mit Laufrollen, Antriebsräder und Torsionsstäben. 

 

Noch einen Rahmen A von Panzer III.

 

Weitere Fahrwerkskomponente finden wir auf dem Gussrahmen B (auch StuG III)

 

Beide Fenders vordere Panzerplatte und Motorabdeckung sind auf dem Spritzling B von Panzer III positioniert.

 

Der Spritzling C (Panzer III) stellt uns nur wenige Teile die wir zum Bau von Su-76i brauchen bereit.

 

Das selbe wie bei Spritzling C trifft auch bei dem Rahmen D zu.

 

Rahmen E ist eine Dragon’s Neuentwicklung. Die Kasematte ist in einem Stück gegossen. Die Werkzeugkästen sind nicht so gut geworden und brauchen eine Kosmetische Operation um die unerklärliche Aussparungen in der obere Ecke zu egalisieren. Die Kanonenmaske hat wirklich ganz wenig mit dem Original zu tun. Dazu weiter unten mehr.

 

Der Spritzling G stellt uns nur zwei Teile zur Verfügung. C33 und C34 – das ist die Fahrersichtklappe von Panzer IV.

 

Die untere Wanne ist absolut tadellos gegossen und überzeugt mit ihre Detaillierung auf der ganze Linie.

 

Rahmen K kommt aus dem T-34 Bausatz. Und hier ist dem Dragon noch ein Fehler unterlaufen. Die Su-76i wurde mit S-1 Kanone bewaffnet und nicht wie der T-34 mit F-34. Schließlich die Panzerung von Rückholmechnismus ist bei diesen beiden Kanonen unterschiedlich gewesen.

 

Die Gummiartige DS-Kette ist sauber und ohne jegliche Auswerfer gegossen. Nur ein realistisches Durchhang der Kette ist damit schwer darzustellen.

 

Die Ätzteile bieten uns nur das nötigste. Wie Lüftungsgitter und weitere zum Teil sehr feine Teile.

 

Jetzt möchte ich Ihnen die mehr oder weniger gravierende Fehler bei dem Su-76i Bausatz von Dragon zeigen.

Ich habe mir vor einige Zeit sehr intensiv mit dem Su-76i befasst. Es wurde eine Menge an Daten und Bildmaterial gesammelt. Und dadurch ist es möglich geworden die richtige Teile in 3D zu konstruieren und mittels 3D druck auch zu realisieren. 

Bei der Panzerung für die S-1 Kanone ist die vordere Seite nicht ganz korrekt wiedergeben worden ist. Das ist noch möglich mir eigene initiative zu korrigieren. Zum beispiel durch ankleben von eine Plastikplatte. (Bausatzteil ist grau)

 

Das gröbste Fehler, der aus eigener Kraft, kaum zu beheben ist ist die Kanonenmaske. Viel erzählen brauche ich hier nicht. Vergleichen sie einfach die Bilder und finden Sie zehn Unterschiede 🙂

Grau ist Dragon, orange ist Maske die nach mehreren Vermessungen entstanden ist.

 

Trotz einigen schwächen wurde ich dem Bausatz „Soviet Su-76i self proppeled gun“ von Dragon eine feste 3+ geben.

Review Su-76i Dragon 6838 wurde von Der Sockelshop gesponsert. Vielen Dank!

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