Review Type 69-II Iraqi medium tank Takom 2054

Review Type 69-II Iraqi medium tank in Maßstab 1/35

Modellbausatz Review Type 69-II Iraqi medium tank von Takom. Der Typ 69 (Werkscode WZ121) ist eine Weiterentwicklung von dem Typ 59 und der Typ 59 ist eine Lizenzierte Version des Sowjetisches T-54A. Dadurch erklärt sich so eine große Ähnlichkeit dieses beides Panzers.

Der Typ 69 erblickte die Welt zum ersten mal in Jahre 1982 und schon Anfang des 1983 lief die Serienproduktion auf vollen Touren. Angetrieben wurde der Typ 69 von einem Viertakter-Dieselmotor 12150L-7ВW (analog des Motor aus dem T-55).

Der Typ 69 wurde exportiert in mehrere Länder, größte Abnehmer war Iraq mit ca. 2000 Stück, gefolgt vom Pakistan mit 250 Stück wo dann ab 1993 lief eigene Lizenzproduktion unter Bezeichnung Typ-69MP. Bangladesch mit 232 Einheiten und Thailand mit 50 Stück (Eigene Bezeichnung „Typ 30 MBT“).

Die Bezeichnung des Bausatzes „Type 69-II“ gibt kein eindeutiges Auskunft über genauere Modifikation die sich daraus bauen lässt. Der Typ 69-II hatte mehrere Modifikationen:

Typ 69-II (WZ121A, 1983) so genanntes Basis Fahrzeug.

Typ 69-IIB (WZ121B) Exportversion, Führungsfahrzeug mit zwei Funkgeräten „889“.

Typ 69-IIC Führungsfahrzeug mit zwei Funkgeräten „889“ und „882“ und zwei zusätzlichen Telefonen angebracht auf dem Heck.

Typ 69-IIG Exportversion für Iraq, mit Slat Armor auf dem Turm und 2×4 Nebelwurfanlage.

Der Takom bietet uns zwei Möglichkeiten, einmal Typ 69-IIG und einmal Typ 69-IIG als Führungsfahrzeug (mit dem Ausrüstung von Typ 69-IIC).

Geliefert wird der Bausatz in einem 38x25x9 cm. Großem Stülpkarton gefühlt mit 17 Spritzlingen, Oberteil des Turmes, Unterwanne, zwei Platinen mit Photoätzteile, Decalbogen und Bauanleitung.

Die Bauanleitung auf 18 Seiten in Form eines Heftes in einem A4 Querformat, in schwarz/weis, ermöglicht in 38 Arbeitsschritten ein ansehnliches Modell zu bauen.
Bei dem Schritt „8“ muss man sich schon für eine der beiden Varianten Entscheiden.

An Bemalungsvarianten mangelt es nicht, man hat Qual der Wal aus aus 6 Varianten, zwei davon für Führungsfahrzeug.

Decal hat etwas dickere Trägerschicht, ist aber absolut sauber gedruckt.

Abschleppseil ist aus gedrehten Draht und sieht sehr realistisch aus.

Ätzteile sind fein und sauber und bieten das Notwendige um realistisches Erscheinungsbild des Panzers zu unterschtreichen.

Spritzling A ist 2 mal vorhanden.

Antriebsräder, Laufrollen und Schwingarme.

Leitrolle ohne Nabenabdeckung. Sogar der Kugellager wurde reproduziert.

Perfekte Detaillierung setzt sich bei Laufrollen fort. Sogar die Innenseite von den Laufrollen, man sieht es später nicht aber es ist da.

Zwei Antriebsräder, Teile 18 und 22 gehören einem T-54 bzw. T-55.

Nabenabdeckung und Schwingarme. Teil 12 ist für Leitrolle, Teil 11 für die erste Laufrolle Teil 10 für die restliche.

Spritzling B ist 4 mal vorhanden.

Gummibandage oder man sagt noch Reifen, sind separat ausgeführt und sollen die Bamalung erleichtern.

Spritzling C ist zwei mal vorhanden.

Treibstofftank samt Halter, Munitionskasten für Fla-MG, Abschlepphaken hinten.

Spritzling U.

Slat Armor für Turm, für Spritzguss sehr gut dargestellt.

Sprtzling F.

Turmboden, IR-Scheinwerfer, Entfernungsmesser, Antenne für Führungsfahrzeug und Nebelwerfer.

Teile 11 und 12 für IR-Scheinwerfer, Teile 9 und 10 für Entfernungsmesser.

Nebelwerfer.

Der Takom hat an jede kleine Schraube gedacht.

Spritzling X.

Luken für Kommandant und Richtschütze.

Teil 1 – Kommandant, Teil 2 – Richtschütze, beachte die Sechskantschrauben.

Teil 5 Kommandantenluke von außen …

… und von innen.

Spritzling W.

Fla-MG mit Lafette.

Fla-MG Typ 54 (analog des Sowjets DschK).

DschK selbst.

Teile 3 und 4 Munitionskasten mit liebe zu Detail.

Spritzling J.

Obere Motorabdeckung, untere vordere Panzerung, Kraftstofftanks, Öltanks, Fahrerluke, Selbstbergeseil.

Teil 6 wird nicht verwendet.

Teil 19 Selbstbergeseil ist auch nicht für Typ-69.

Teil 8 Fahrerluke ist für Typ-69, Teil 7 für die Grabelkiste.

Kraftstofftanks in diesem Ausführung finden keine Verwendung.

Die beiden vorderen unteren Panzerplatten sind für die Sowjetische Ausführung gedacht aber die Schweißnähte sind überzeugend dargestellt.

Spritzling H.

Turmboden, zweiteiliges Geschützrohr, Luken und sämtliche Kleinteile.

Bis auf Geschützrohr und paar Kleinteile geht der Komplette Spritzling in die Grabelkiste.

Spritzling V.

Hier sind die Teile die Takom für dieses Bausatz neu gemacht hat.
Frontpanzerung, Motorabdeckung, Heckpanzerung, Feldtelefone für Führungsfahrzeug und Seitenschürzen.

Darstellung von Schweißnähten und Spuren von Schneidbrenner überzeugen.

Motorabdeckung.

Seitenschürzen. Original war aus Gummi.

Bergebalken, wird bei Führungsfahrzeug nicht verwendet.

Fenders hinten.

Heckpanzerung. Wer Führungsfahrzeug bauen will muss noch die Löcher für Telefonnanlage durchbohren.

Spritzling Y.

Klarsichtteile wie Scheinwerfergläser und Winkelspiegel.

Spritzling L.

Fenders, Kraftstofftanks, Werkzeugkasten und Öltank.
Diese Teile werden für Typ-69 verwendet.

Unterwanne.

Ist mit viel liebe zum Detail, absolut Originalgetreu, aufgebaut.

Turm überzeugt mit Dezente Gussfaktur, Schweißnähte sogar Verkabelung für die Nebelwurfanlage wurden berücksichtigt.

Maske.
Abdeckung für Geschützblende ist aus Gummiartigem Material.

Kette.

Kettenglieder des Typ OMSch aus Plastik, alle einzeln in einem Beutel, sauber gegossen was erspart mühseliges versäubern aber mit Auswerfmarkierungen auf der Lauffläche. Zum Glück sind die Markierung erhaben sind schnell mit eine Feile entfernt.

Fazit.

Perfekte Detaillierung und sauber gegossene Teile versprechen Bastelspaß pur. Das zweiteilig ausgeführte Geschützrohr erscheint mir etwas zu altmodisch bei heutigen Technologien. Und das ist auf den ersten Blick das einzige Wermutstropfen in diesem Bausatz. Und man darf auch nicht jede Menge an Teile, die in Grabelkiste landen, nicht vergessen 🙂

Ein absolut gelungenes Model. Absolutem Anfänger wurde ich dieses Bausatz nicht Empfehlen aber jedem Modellbauer der schon etwas an Erfahrung gesammelt hat. Und wer auf Panzer-Exoten steht der kommt an dem Typ-69 einfach nicht vorbei.

 

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