Review Valentine MkII MkIV Tamiya 35352

Review Valentine MkII MkIV in Maßstab 1/35

Heute geht es um ein Review Valentine MkII MkIV British Infantry Tank Mk.III von Tamiya. Es ist nicht so lange her als der Modellbausatz von Tamiya mit dem Nummer 35352 auf den Markt kam. Das ist schon der vierte Hersteller der sich mit dem Valentine auseinander setzt. Schauen wir mal was bei Tamiya in Schachtel drin liegt.

In einem stabilem Pappkarton finden wir fünf beigefarbenen Spritzgussrahmen,  sechs Polycaps, Bauanleitung und ein kleines Decalbogen. Alle Teile sind absolut sauber gespritzt, was anderes von Tamiya erwartet man auch nicht. Die Kette aus Plastik ist auf mehrere Segmente geteilt. Zur Darstellung stehen uns drei Markierungsvarianten zur Wahl. Eine britische und zwei sowjetische Maschinen.

 

Tamiya typische Bauanleitung führt uns in 24 Schritten zum fertigem Modell. Man muss sich schon von Anfang an für ein der drei Darstellungsvarianten entscheiden. Da hat sich aber ein Fehler eingeschlichen. Dazu später mehr. Die Farbangaben sind nur nach Tamiya Farbpalette.

 

Abziehbilder sind sauber und ohne Versatz gedruckt und haben ein etwas dickeres Trägerfilm.

 

Spritzlinge A und P sind in einem Rahmen zusammengefast und liegen zwei mal bei. Hier finden wir die Kette, Rollen, Antriebsräder, Stoßdämpfer und weitere Fahrwerkskomponente. Die Form von Feder ist korrekt dargestellt. Die Federn bei Valentine haben keinen runden Querschnitt sondern einen viereckigen.

 

Bei dem Rahmen B können wir die Teile für die obere Wanne sehen, so wie die Kettenabdeckungen für britische und sowjetische Variante und zwei britische Panzerfahrer. Die Figuren sehen ganz ordentlich aus. Aber wo ist dann die sowjetische Besatzung?

 

Motorabdeckung, Anbauteile für Fenders, Werkzeuge und Auspuff befinden sich auf dem Spritzling C. Auspuffrohr ist zweiteilig und muss nicht extra aufgebohrt und aufgeweitet werden.

 

Teile für die untere hälfte von Wanne und Turm finden wir auf dem Rahmen D. Nachbildung von Gussstruktur bei dem Turm wirkt absolut realistisch. Die Aufteilung von Turm ist gut gelöst und erfordert später keine Nacharbeit. Kanonenrohr ist zwei geteilt aber nicht längs sondern quer. Da entfehlt das aufbohren, aber bei der MG muss der Lauf aufgebohrt werden.

 

Und die Polycaps für Fahrwerk und Kanonenmaske.

 

Und an dieser Stelle möchte ich zu den Markierungs- und Bauvarianten von sowjetischen Valentine’s zurückkehren. In der Anleitung sind das Varianten: B – Turmnummer 35-51 und C – Turmnummer 52 „Za Stalina“. Für die beide Fahrzeuge wird uns vorgeschlagen ein anderes Leitrad zu verbauen (Teile P8 und P11) ist auch korrekt. So ein Leitrad ist bei einem Lend-Lease Valentine nachweisbar. Das können Sie in diesem Walkaround sehen. Aber die Variante C muss ein anderes Leitrad haben (Teile P9 und P10) also genau das was auch für die britische Variante ist. Das ist durch die Original Fotos von dem Panzer „Za Stalina“ belegbar ist.

Quelle: waralbum.ru

 

Der British Infantry Tank Mk.III Valentine Mk.II Mk.IV von Tamiya hat mir ein gutes Eindruck hinterlassen. Ein recht übersichtliches Bausatz mit sauber gegossenen Teilen und ausreichende Detaillierung. Und natürlich jede Menge an Potenzial für Verbesserungen und Verfeinerungen. Ich kann dieses Bausatz absolut jedem Modellbauer empfehlen egal ob Anfänger oder Profi.

Review Valentine MkII MkIV wurde von DerSockelshop gesponsert. Viele Dank!